Sri Chinmoys Lieder zu Ehren der großen spirituellen Meister

Last modified Dezember 17, 2020

Sri Chinmoy empfand höchste Wertschätzung für die großen spirituellen Meister und ehrte diese häufig in seinen Schriften und Liedern. Hier singt Sri Chinmoy eine Auswahl von Liedern, welche er zu Ehren der großen Meister komponierte.

Auch seine Schüler bat Sri Chinmoy, anderen spirituellen Meistern stets höchste Achtung entgegenzubringen.

„Die Schüler eines Meisters mögen einen anderen Meister nicht schätzen, aber ich möchte nicht, dass meine Schüler so sind. Ihr solltet tiefste Hochachtung und Bewunderung für andere spirituelle Meister hegen, wenn diese von höchstem Rang sind, wie Sri Krishna, Buddha, der Erlöser Christus, Sri Chaitanya, Sri Ramakrishna, Sri Aurobindo und Ramana Maharshi. Wenn ich Sri Aurobindo sage, ist selbstverständlich die Mutter inbegriffen und wenn ich Sri Ramakrishna sage, ist Sarada Devi inbegriffen. Diese sind echte, echte Meister. Swami Vivekananda gehört auch dazu. Obwohl er nicht vom gleichen Kaliber ist wie sie, ist er ein echter spiritueller Gigant.

Wenn ihr aufrichtige Anerkennung, Bewunderung und sogar Verehrung für diese authentischen spirituellen Meister habt, werde ich nichts dagegen haben – im Gegenteil!“

Die spirituellen Größen, die in diesen Liedern geehrt werden, heißen:

1. Sri Ramachandra (Rama)
2. Sri Krishna (Krishna…Avatar)
3./4. Buddha (Pranami Buddha, Eso Nayan Eso Hriday – das Wort tathagata in diesem Lied ist ein anderer Name für Buddha)
5./6. Der Erlöser Jesus Christus (Jishu Avatar, Jishu Jishu Nam)
7./8. Sri Chaitanya (Sachimata Dake – ein Lied über Sri Chaitanya und Sri Chaitanyas Mutter, die nach ihm ruft, nachdem er sie verlassen und ein Leben als Mönch angenommen hat)
9. Sri Ramakrishna (und Lied Nr. 10 über seinen herausragendsten Jünger Swami Vivekananda)
11./12. Sri Aurobindo

Frage: Ich habe in der Bibel gelesen, dass die Seele dessen, der die Lehren von Jesus Christus nicht annimmt, für immer in die Hölle verdammt ist. Ist das wahr?

Sri Chinmoy: Meine einfache Antwort auf diese Frage ist, dass es an dir liegt, ob du es glaubst oder nicht glaubst. Wenn du glaubst, dass du nur den Lehren von Christus Glauben schenken darfst, dann musst zum Christus-Bewusstsein beten, dich zu erleuchten. Wenn du es jedoch nicht glaubst, hast du das vollkommene Recht das zu tun, was du fühlst, dass es das Beste ist. Es ist dein inneres Wesen, das dir sagen wird, daran zu glauben oder nicht daran zu glauben. Aber wenn du die Theorie vertrittst, dass du in die Hölle verdammst bist, wenn du nicht völligen Glauben an Christus hast, dann musst du natürlich zum Christus-Bewusstsein beten, dich zu erleuchten und zu vervollkommnen. Ich persönlich sage, dass das Bewusstsein von Christus, Buddha, Sri Krishna, Sri Ramakrishna, Sri Aurobindo und anderen großen Meistern immer das gleiche Bewusstsein ist, das unter verschiednenen Namen bekannt ist. Aber es ist an dir zu entscheiden, was du glaubst.

Aus dem Buch My golden children, Sri Chinmoy speaks, part 5

Frage: Kann ein Meister neue Schüler führen nachdem er die Erde verlassen hat?

Sri Chinmoy: Sicherlich ist das möglich. Schau dir zum Beispiel Jesus Christus an. Große Meister wie Christus, Krishna, Buddha, Ramakrishna und andere können ihre Anhänger zu führen und tun dies auch. Sie haben einen freien Zugang zum Erdbewusstsein, ganz gleich wo sie sind. Doch gewöhnliche spirituelle Meister – es gibt so viele Lehrer, Swamis und so weiter – können dies nicht tun. Es gibt einige, die ihre Schüler nicht einmal führen können, während sie auf der Erde sind. Sie haben Millionen von Schülern und sie haben nicht einmal die Kraft sie zu leiten, wenn sie direkt vor ihrer Nase stehen. Wie können sie dann hoffen, dass sie die Schüler führen können, wenn sie im Himmel sind?

Es hängt auch vom Schüler ab. Wenn es ein wahrer Erstklasse-Schüler ist, der immer an den Meister denkt und auf den Meister meditiert, dann ist es für den Meister viel einfacher, diesen Schüler zu führen, als wenn es ein Viertklasse-Schüler ist, der die ganze Zeit weltlichen Gedanken und Ideen nachhängt. Wie soll der Meister den Viertklasse-Schüler seiner Führung bewusst machen? Es hängt also vom Niveau des Meisters und von der Empfänglichkeit des Schülers ab.

Aus Sri Chinmoys Buch Gott, Avatare und Yogis

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